TV Zukunft
TV Zukunft
Die "TV Zukunft" ist das Informationsblatt der Deutschen TV-Plattform und erscheint mindestens vier Mal im Jahr mit aktuellen Beiträgen zum digitalen Fernsehen für Handel, Handwerk und Verbraucher. Es wird in gedruckter Form als Beileger zu Fachpublikationen wie CE-Markt, Infosat, Digitalfernsehen, FKT sowie Astra aktuell vertrieben und/oder als PDF per Mail versandt. Auf dieser Webseite finden Sie die einzelnen Seiten der aktuellen Ausgabe des Informationsblatts als E-Paper (Klicken Sie bitte in die Abbildungen zum vergrößern) und die einzelnen Artikel als Text ohne Illustrationen (nutzen Sie dazu bitte die Übersicht am Ende dieser Seite).
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TV Zukunft Ausgabe 01 April 2013 Digital- und Printversion
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Viele Fragen
Zwei Ereignisse zu Jahresbeginn haben die Aufmerksamkeit der Branche erregt: Erstmals übertraf in Deutschland der Umsatz von Smartphones den von Fernsehern. Und die Frage „Wie viel TV verträgt das Internet?“ bewegte 150 Branchenexperten, beim 22. Symposium der Deutschen TV-Plattform. Dabei sind das sich verändernde Nutzungsverhalten der Zuschauer und die wach sende Vielfalt des audiovisuellen Medienangebots nicht die einzigen Herausforderungen in 2013.
Eines zeigt eine Studie in den USA aber auch: Im Wohnzimmer hat das großformatige Fernsehgerät nach wie vor die Nase vorne. Mit dem Markterfolg von Smart-TV und HbbTV rücken neue Geschäftsmodelle, neue Dienste aber auch neue Herausforderungen für Anbieter und Aufsichtsbehörden in den Mittelpunkt. Während 3DTV mit Brillen schon normales Feature in HDTV-Flachbildschirmen ist, warten brillenloses 3D und UltraHD noch auf ihren technologischen Durchbruch. Von entsprechenden Inhalten ganz zu schweigen.
Multimedial vernetzte Geräte der Unterhaltungselektronik stellen mit ihrer Komplexität nicht nur Entwickler und Hersteller vor neue Herausforderungen. Nutzer wollen die Alleskönner auch noch einfach bedienen. Dabei beginnen neue Konzepte die TV-Fernbedienung abzulösen. Nicht zuletzt droht im Kopf-an-Kopf-Rennen der Übertragungswege Satellit und Kabel das digitale Antennenfernsehen unter die Räder zu kommen – wenn es dieses Jahr nicht gelingt, sinnvolle Szenarien für die Zukunft der Terrestrik zu erarbeiten. Es gilt, die Frequenzen insbesondere für die mobile Rundfunknutzung zu sichern, um Deutschland nicht ins Abseits zu manövrieren. Vielfältige Fragen beim Digital-TV warten auf Antworten – die Branche steht 2013 vor zahlreichen Herausforderungen. Mit ihren interdisziplinären Arbeitsgremien ist die Deutsche TV-Plattform als geeignetes Forum für konstruktiven Dialog und effektive Lösungen gut gerüstet.
Gerhard Schaas,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen TV-Plattform
Web verträgt viel TV
Die Bedeutung des Internets für den Rundfunk steigt deutlich: Zum einen werden immer mehr audiovisuelle Dienste, darunter auch Live-TV, über das Web angeboten – zum anderen hat sich mit IPTV das „gemanagte“ Netz als vierter Rundfunk-Übertragungsweg
etabliert. Damit ist das Internet sowohl Verbreitungsweg als auch Wettbewerber um die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Die Deutsche TV-Plattform stellte deshalb die Frage „Wie viel TV verträgt das Internet?“ in den Mittelpunkt des diesjährigen Symposiums am 27. Februar 2013 beim Bayerischen Rundfunk in München.
In seinem Grußwort verwies Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM), auf einer Reihe ungelöster Probleme, wenn – wie von Marktforscher vorausgesagt – „in acht Jahren mehr Menschen Sendungen auf Abruf sehen als lineares TVProgramm“. Neben der Lösung von technischen und wirtschaftlichen Fragen wie Ausbau, Finanzierung und Management von Netzwerken plädierte Schneider auch für medienpolitische Weichenstellungen etwa bei der Netzneutralität. Schneider sprach sich ebenso wie Gerhard Schaas, Vorstandsvorsitzender der Deutschen TVPlattform, bei der Eröffnung der Tagung für einen Ausgleich der Interessen aller Beteiligten und für einen Dialog über Zukunftslösungen aus.
Als „vierten“ Empfangsweg für TV und Video sowie Ergänzung zu den klassischen Übertragungen via Satellit, Kabel und Antenne bezeichnete Prof. Dr. Dr. Birgit Spanner-Ulmer, Direktorin Produktion und Technik des Bayerischer Rundfunks, das Internet. Die sich wandelnde Fernsehnutzung und die Konvergenz der Geräte erforderten, dass sich auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk umorientiere und an der Entwicklung allseitig teilhabe. Zwischen Rundfunk- und Breitbandnetzen müsse dabei ein sinnvolles Miteinander organisiert werden. Tagesmoderator Andre Prahl, Leiter Programmverbreitung der Mediengruppe RTL Deutschland und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen TV-Plattform, mahnte eine konstruktive Zusammenarbeit aller an der audiovisuellen Dienstleistungskette Beteiligten an – im Interesse der Zuschauer.
Die IP-basierte Verbreitung von Fernsehen und anderen Bewegtbild-Angeboten könne durch einen sinnvollen Ausbau der Breitbandnetze in Deutschland deutlich gesteigert werden. Mittels intelligenter Kombination von klassischen Rundfunkverteilwegen mit der IP-basierten Verbreitung über offene Netze wachse für die Verbraucher die Vielfalt der Inhalte und die Möglichkeiten der Nutzung. ➮Details aus den Vorträgen und der Debatte auf den folgenden Seiten.
Am konkreten Beispiel des „Over the Top“ Dienstes Zattoo stellte Dr. Niklas Brambring, CEO des Dienstes, klar, dass gut ausgebaute Infrastrukturen und Kapazitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette dringend notwendig sind. Als OTT-TV-Anbieter bediene Zattoo über eine Million Nutzer pro Monat auf unterschiedlichen Geräten mit Live-TV-Streaming. Insgesamt hat Zattoo in sieben europäischen Ländern fast 11 Millionen Nutzer, davon allein in Deutschland fast 5 Millionen. Die Kosten für die bei Netzbetreibern eingekauften Datenraten von bis zu 5 Petabyte pro Monat werden von Zattoo über Werbung und Abos refinanziert. Da Zattoo keine eigenen Netze besitze und keine eigenen Inhalte produziere, brauche – so Dr. Brambring – die Firma als Verteildienst stabile Rahmenbedingungen.
Auch die Deutsche Telekom benötigt für ihr IPTV- Angebot Entertain gut ausgebaute Netze – als Netzbetreiber schafft sie diese aber selbst, betonte Benjamin Prager. Aus Sicht des Senior Experts im Bereich Media Delivery & Distribution der Deutschen Telekom AG kann IPTV dank sehr guter IP-Multicast-Skalierung mit der klassischen DVB-Verbreitung über Rundfunkwege mithalten – im Gegensatz zu OTT-TV.
Technische Basis des gesamten Telekom-Angebotes sind eigene Hochleistungs-Backbones mit Multicast. Um zehn Prozent der deutschen TV-Haushalte im Unicast-Verfahren mit IPTV zu bedienen, wären laut Prager bis zu 2871 Server nötig. Dank der Skalierbarkeit im Multicast benötigt das Entertain-Netz aber nur rund 50 Server – bei einer jeweiligen Playout-Kapazität von 9 Gbit/s netto.
Dass das Internet von seiner Struktur und Funktionsweise durchaus in der Lage ist, den steigenden Videoabruf und auch Live-TV in großem Umfang zu bewältigen, erläuterte Alexander Renner, Director Software Engineering bei Juniper Networks. Datencenter und Backbones der Netzwerke könnten Bandbreiten bis 100 Gbit/s bewältigen. Schon im so genannten Metro-Segment sinke die Datenrate auf 10 Gbit/s und erreiche bei der Versorgung der Endverbraucher (Access) nur noch bis maximal 100 Mbit/s. Nur durch kontinuierlichen Netzausbau und eine sinnvolle Kombination von Unicast und Multicast – so Renner – sei die sich vollziehende „Datenverkehrsexplosion“ zu bewältigen.
Mit etwa einem Prozent der Weltbevölkerung stelle Deutschland aber 3 Prozent der Internetnutzer und liege mit 83 Prozent Web-Penetration über dem europäischen Durchschnitt. Trotzdem stelle die wachsende zeitversetzte und mobile TV-Nutzung sowie der Videoabruf-Boom die Provider vor Probleme, denn der nötige Netzausbau müsse finanziert werden. So werden etwa allein bei YouTube weltweit pro Sekunde 72 Stunden Videos hochgeladen, die dann 4 Milliarden Abrufe pro Tag verursachen – 10 Prozent das globalen Datenverkehrs. Gerade solche Over the Top-Angebote werden im uneffektiven Unicast-Transportverfahren genutzt, während bei IPTV der Provider die höheren Datenraten für Video und Live-TV mittels Multicast optimieren kann. Renners Fazit: Der „größte limitierende Faktor in der Transportinfrastruktur sind die reale Bandbreite beim Endkundenanschluss und die Verfügbarkeit von Breitband in der Fläche“.
Die Explosion des Datenverkehrs ist für Jürgen Metko, Leiter Digital Media bei Akamai, eine der zwei großen Herausforderungen für die Weiterentwicklung des Internets. Die zweite ist das „Format- und Endgeräte-Chaos“, denn immer mehr Bildschirmgeräte sind AV- bzw. TVfähig. So wollen die Kunden eine große Auswahl an Bewegtbildangeboten verschiedenster Quellen nicht nur am stationären TV-Bildschirm und PC, sondern auch ortsunabhängig und mobil etwa auf Smartphones und Tablet PCs nutzen. Und das möglichst zu akzeptablem Preisen – für Anbieter und Verbraucher. Die Lösung sind verschiedene Technologien und Verfahren, um den AV-Datentransport für die verschiedene Endgeräte in unterschiedlichen Formaten und für Millionen Zuschauer effizient
zu gestalten. So erlaubt etwa Cloud Packaging, dass Inhalte von den Anbietern angeliefert und dann für verschiedene Verbreitungswege mit Transcodierung aufbereitet werden. Eine Peering-Struktur und ein System von Edge-Servern erlauben effektive Netzauslastung.
Wesentlich ist auch das adaptive Bitraten-Streaming, wobei sich die Datenströme automatisch den wechselnden Kapazitäten und den Anforderungen der verschiedenen Bildschirmgrößen anpassen. Hilfreich sind laut Metko auch Standards wie UltraViolet und MPEG DASH, die von internationalen Konsortien entwickelt werden. Die Leistungsfähigkeit von Akamai als einem der weltweit größten CDN-Betreiber verdeutlichte Metko mit konkreten Zahlen. So werden 1100 Netzwerke über 130.000 Server in 85 Ländern versorgt.
Das tägliche Datenvolumen bewegt sich zwischen 10 und 17 Terrabit/s. 100 Millionen gleichzeitige Video-/Audioströme summieren sich auf mehr als 30 Petabytes pro Tag.
Die medienrechtliche Dimension der Konvergenz von Internet und TV sowie Fragen hinsichtlich des Zugangs zu Netzen und Endgeräten standen im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Bernd Holznagel, Direktor des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er wies auf derzeit ungeklärte Fragen in Bezug auf die Netzneutralität hin und auf die Notwendigkeit einer kohärenten Regelung von Telekommunikations- und Medienrecht
durch Bund und Länder. Konkret schlug er Regelungen für „diskriminierungsfreien Daten-Transport“ vor.
Für Endgeräte und TV-App-Portale sei die bisherige Plattformregulierung nicht anwendbar und auch rechtstechnisch nicht geeignet, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden, denen TV-Sender derzeit begegnen. Für die gewünschte Vielfalt und Diskriminierungsfreiheit sorgen beim Smart-TV offene Browser sowie sachgerechte Anordnung und Auffindbarkeit meinungsrelevanter Inhalte, erklärte Prof. Dr. Holznagel.
Die abschließende Podiumsdiskussion des 22. Symposiums unter Moderation von Dr. Jörn Krieger, Fachjournalist, kam zu dem Schluss, dass sich Fernsehen und Internet eigentlich ganz gut „vertragen“, in jedem Fall aber ergänzen. Beispiele dafür aus ihren Netzen lieferten Guido Hartmann vom City-Carrier K-net und Joachim Grendel von PrimaCom. Mit Triple Play stoßen die gebündelten Angebote von Rundfunk, Internet und Telefonie auf immer größeres Verbraucherinteresse. Auf attraktive Angebote von Satellitenbetreibern verwies Martina Rutenbeck von Eutelsat: So sei auch eine IP-Breitbandversorgung in der Fläche via Satellit möglich.
Dazu kommen noch innovative Service-Angebote für Geschäftskunden wie KabelKiosk Choice. Mit diesem Dienst beliefert der Satellitenbetreiber Kabelnetzbetreiber, wobei die Kombination von linearem und nichtlinearem TV in einem smarten HbbTV-Portal gefragt ist, wie erste Tests zeigen. Dass Live-Streaming und IP-basierte Videodienste die klassische Rundfunkübertragung für große Programmveranstalter ergänzen, aber nicht ersetzen können, verdeutlichte Jochen Schmidt von der ZDF-Abteilung Neue Informations- und Mediensysteme. Selbst gut ausgebaute CDN und breitbandige Endkundenzugänge können bei Übertragung massenattraktiver Events an ihre Grenzen stoßen. Andererseits ist zeitsouveräne TV-Nutzung womöglich auch noch mit Mobilgeräten unterwegs via Broadcast nicht möglich.
Auf eine Differenz machte Dr. Cara Schwarz-Schilling, Referatsleiterin Grundsatzfragen der Internetökonomie von der Bundesnetzagentur, aufmerksam: Die Netze bieten heute technisch weit mehr Bandbreite, als viele Kunden zu zahlen bereit sind. Zugleich warb sie für die Initiative Netzqualität der Bundesnetzagentur, bei der Endkunden online die von ihrem Versorger tatsächlich zur Verfügung gestellte Datenrate messen und somit überprüfen können (www.initiative-netzqualität.de). Das sei Teil einer Studie der BNetzA über Breitbandnetze, Qualität der Infrastrukturen und Netzneutralität, die demnächst veröffentlicht wird.
Die internationale Kongressmesse ANGA Cable wird 2013 zur ANGA COM – Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit. Sie findet vom 4. bis 6. Juni 2013 in Köln statt. Nach dreimaliger erfolgreicher Teilnahme und Kooperation mit der ANGA, Mitglied der TV-Plattform, wird sich die Deutsche TV-Plattform auch an der ANGA COM in Köln im Juni 2013 beteiligen. Neben der Präsenz mit einem Stand veranstaltet die Deutsche TV-Plattform wieder ein gemeinsames Strategie-Panel mit der ANGA. Das Podium findet am Mittwoch, 5. Juni von 10.00 – 11.30 Uhr im Raum A des Kongressbereiches statt.
Moderiert wird die Diskussionsrunde „Smart Devices: Vom Suchen und Finden audiovisueller Medieninhalte“ von Jürgen Sewczyk (JS Consult), Leiter der AG Smart-TV und Vorstandsmitglied. Die Keynote hält Sebastian Artymiak (VPRT), Leiter der Projektgruppe „Nutzerführung“ der Deutschen TV-Plattform. Mit ihm diskutieren Dr. Marcus Dimpfel (Mediengruppe RTL Deutschland), Dr. André Schneider (Samsung Electronics), Bettina Streit (coeno GmbH & Co.KG) und Stephan Zech (Axel Springer Digital TV Guide GmbH).
Apps, Red Button und Online-Dienste am TV-Bildschirm sind nicht nur ein wichtiger Trend am deutschen TVMarkt, sondern auch international. Deshalb liegt die aktuelle Fachpublikation „White Book Hybrid-TV / Smart-TV“ mit einem Überblick zu den verschiedenen Formen von Smart-TV nun auch in englischer Version vor. Damit will die Deutsche TV-Plattform Impulse für die Diskussionen der Fachwelt auf EU-Ebene setzen. Abrufbar unter: www.tv-plattform.de/de/dokumente/dokumente-internetatv.html
Die Deutsche TV-Plattform bietet für Startups und Neu-Mitglieder ein attraktives Willkommens-Paket. Dazu hat die Mitgliederversammlung des Vereins Ende Februar in München die Weichen gestellt. Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern kommen gemäß neuer Beitragsordnung in den Genuss eines ermäßigten Mitgliedsbeitrags, zudem gilt für alle Neumitglieder im ersten Jahr der Mitgliedschaft ab sofort ein Rabatt.
Laut CEMIX, dem Marktindex für Consumer Electronic, entfiel in 2012 von den 28,8 Milliarden Euro Umsatz am CE-Markt in Deutschland 51 Prozent (14,8 Mrd. Euro) auf die klassische Unterhaltungselektronik. Der TV-Trend geht vor allem zu voll ausgestatteten
LCD-Flachbildschirmen mit HDTV, 3D, Internetanschluss und hohen Bildschirmgrößen, teilten die gfu – Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, BVT – Bundesverband des Technischen Einzelhandels und die GfK Retail & Technology GmbH
mit. Bemerkenswert ist vor allem die Dynamik von Smart-TV: So waren mit 4,8 Mio. die Hälfte aller in 2012 verkauften Fernseher Smart-TV. Betrachtet man nicht nur die Internetfähigen TV-Bildschirme sondern auch die „hybriden“ Empfangsboxen und DVD/Bluray-Player wurden in 2012 insgesamt 6,5 Mio. neue Smart-TV-Endgeräte verkauft.
Und auch der Europäische Standard HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) hat die Nase vorn: In 2012 waren bereits über zwei Drittel der abgesetzten Smart-TV-Flachbildschirme HbbTV-fähig. Der HbbTV-Anteil bei den Empfangs-Boxen lag bei 65 Prozent. Mit
HbbTV können Zuschauer bequem vom laufenden TV-Programm in weiter führende Web-Angebote der Fernsehsender wechseln. Laut GfK Retail & Technology GmbH summierte sich die Zahl der TV-Empfangsgeräte mit Internetanschluss seit der Markteinführung in 2009 inzwischen auf 15 Millionen in Deutschland. Der Anteil der HbbTV-fähigen Geräte am Gesamtmarkt (Smart-TV) lag zu Ende 2012 bei etwa 30 Prozent.
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